Freizeit 2017 - 1

                                                                                                                                                                                                                                        Verfasser unbekannt


zu Hause ...

Zu Hause ...

zu Hause ...


25.03.2017

Das Jahr ist schon gleich 3 Monate alt – was allerdings nicht heißen soll, dass ich noch keinerlei „Freizeit“ gelebt hätte. Ich habe eine wunderbare Zeit mit Sabine und ihren beiden Mäusen verbracht. Und wir werden auch noch viele gemeinsame Ausflüge machen – darauf freue ich mich jetzt schon!

Heute nun bin ich allerdings alleine gestartet. Seit Wochen beobachte ich die News aus dem Magdeburger Zoo – dort sind um den Jahreswechsel herum vier  weiße Löwen geboren worden. Die würde ich mir gerne einmal an sehen wollen. Aber Magdeburg ist doch ein ganz schönes Eckchen entfernt …

In der letzten Woche fasse ich den Entschluss nun endlich zu fahren und mit dem Jammern aufzuhören. Ich besorge mir voller Tatendrang und Freude Freitag früh die Tickets nach Magdeburg – Paula will ich nicht mehr so schrubben. Ich fühle mich wie früher – ein super Gefühl!

Der Freitag stresst mich außerordentlich – es ist wieder so ein Tag, an dem ich mich den ganzen Tag höllisch zusammen nehmen muss, um nicht aus der Haut zu fahren. Am Abend bin ich vollkommen platt und denke, dass es eine Scheißidee  war diese Tickets nach Magdeburg zu kaufen. Ich habe gar keine Kraft morgen um 5:00 Uhr aufzustehen!

Der Wecker klingelt und in der Tat ist der Tagesanbruch schwierig – aber ich komme pünktlich los.

In Magdeburg habe ich einmal die Gelegenheit mich zu fühlen wie ein „Flüchtling“.  Ich habe keine Ahnung, wie ich das Tramticket entwerte …

Aber dann bin ich im Zoo und irgendwann habe ich auch die weißen Löwen gefunden. Nach einer gewissen Zeit der Orientierung, lasse ich mich nicht mehr aufhalten. Die Kinder schreien und quaken – versuchen zu drängeln und mich von meinem Platz weg zu schupsen. Nee, das geht heute nicht mehr … ich stehe wie eine Eiche und ggf. fauche ich!!!

Neben mich hockt sich eine Frau – tätowiert und sehr interessant … wir kommen ins Gespräch!

Doch schließlich verabschiedet sie sich – wenn sie gewusst hätte, was sie später  alles versäumen würde … hier an diesem Ort – wäre sie sicherlich geblieben!

Der Tag bei den Löwen ist fantastisch

… die Rückfahrt wird dagegen eher beschwerlich  - kann ich das dauernde Kindergeschrei nicht mehr hören

 

Egal – jetzt bin ich zu Hause und freue mich, dass ich die Kraft hatte diesen Tag zu erleben.

Das fotografieren der Löwenkinder war nicht ganz einfach. Als ich im Zoo ankam, spielten sie in der Außenanlage ... das war mega niedlich und ich war mal wieder so begeistert, dass ich oft nicht auf die Einstellung meiner Kamera geachtet habe. Zu dem kam hinzu, dass die eine Hälfte der Anlage im Schatten und die andere Hälfte in der Sonne lag - natürlich sind alle immer hin  und her gerannt. Nicht zu vergessen, der Besucherstrom und vor allem die tretenden und rangelnden Kinder. Zum Abend konnte ich dann hinter Glas noch die Fütterung  mit bekommen - das Glas spiegelte entsetzlich ... aber alles nicht wirklich schlimm. Es war eine so große Freude dort zu sein und dieses Spektakel einmal  live sehen zu können.

Dieses Bild hatte ich von einer anderen Seite gemacht - durch eine völlig zerkratze Glasscheibe. Ich war echt erschrocken, weil ich zunächst dachte, dass sei die einzige Möglichkeit, das Treiben bei den weißen Löwen beobachten zu können.

Da kommen Reporter auf der ganzen Welt, weil sie sich für die Geburt der Vierlinge interessieren und stehen dann vor einer solchen Glasscheibe! Das verstehe ich auch immer noch nicht - da hat der Magdeburger Zoo wohl finanziell nicht die möglichen Mittel. Aber es gab dann ja doch noch eine andere Möglichkeit - leider auch hinter Glas ... aber nicht ganz so                                                                                                                                               zerkratzt.

Hier bin ich noch immer hinter der zerkratzten Scheibe - bei genauem Hinsehen, sieht man es auch und durch das fotografieren durch die Scheibe, ist das Bild insgesamt verschwommen. 

 

 

 

Die Löwenkinder interessiert die zerkratzte Scheibe null!


10.05.2017

Linum hat für mich eine besondere Bedeutung ...

Erstens liebe ich die Störche - zweitens liebe ich die Natur - drittens finde ich in Linum alles, was ich liebe ...

 

Ich hatte mir vorgenommen auf dem Rückweg von Berlin über Linum zu fahren und dort noch ein paar Stunden zu bleiben. Linum wollte ich wegen der Störche schon lange ansehen - aber immer war irgendetwas wichtiger. Nun diesmal sollte es klappen. Und es klappte vor allem deshalb, weil Gela sich entschied mich zu begleiten. so starteten wir beide gemeinsam nach Linum und es wurde ein wundervoller Tag ...

 

In Linum ist die Welt noch in Ordnung - da haben auch die Mehlschwalben ihre Daseinsberechtigung.  In vielen Orten - auf vielen Höfen,  werden ihre Nester abgeschlagen ... sie machen zu viel Schmutz. Schmutz in einer Gesellschaft die vor lauter "Schmutz" mich oft einfach nur noch anwidert!

Willkommen Mehlschwalbe .... 

 

Willkommen Weißstorch

Meister Adebar auf Futtersuche ... irgendwo in Linum zwischen den Höfen

 

Kühe und Kälber ... gehören zusammen! 

Ich wünschte so sehr, dass nicht jegliche Idylle durch das Kapital zerstört wird!!!

 

Bilder   ....  unvergessen - Linum


11.05.2017 im Berliner Zoo

Heute nun sind wir wieder im Zoo. Wir lösen unsere Freikarten ein, die uns der Berliner Zoo als Wiedergutmachung geschenkt hat - holen unseren reservierten Bollerwagen direkt aus der Verwaltung ab und lernen die Dame kennen, die sich so sehr für uns eingesetzt hat. Die Erfahrung mit dem Berliner Zoo war eine wirklich herausragende Erfahrung!

 

Vorausgegangen war eine unschöne Situation am Eingang des Zoos.

 

Der Zoo hat sich für alle Unannehmlichkeiten entschuldigt und war sehr daran interessiert, den betreffenden Mitarbeiter  zur Verantwortung zu ziehen.

Ich bedanke mich mit diesem Bild beim Zoo  und komme gerne wieder!

Email an die Geschäftsführung des Berliner Zoos:

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

der Besuch im Zoo ist von Kindheit an immer ein besonderes Ereignis und macht auch immer wieder viel Freude. Vorgestern, am Dienstag, den 12.07.2016 hatte ich leider gar keinen Grund zur Freude, da ich mich von Ihren Mitarbeitern weder höflich noch freundlich behandelt fühlte.

Meine Nichte aus Niedersachsen, die eine passionierte Fotografin ist und eine umfangreiche und entsprechend schwere Ausrüstung besitzt, kam zum Zoobesuch nach Berlin, um  die neugestaltete Welt der Vögel zu besichtigen und zu fotografieren. Sicherheitshalber haben wir uns vorher hier im Internet auf Ihrer Seite informiert, ob man denn einen Bollerwagen mieten kann. Wie Sie ausdrücklich anpreisen, kann man das, um Kindern den Besuch zu erleichtern oder wenn man viel Gepäck dabei hat. So sind wir dann mit „Sack und Pack“ zum Elefantentor gekommen, in der Annahme, dass wir hier zusammen mit den Eintrittskarten auch schon den Bollerwagen bezahlen können und ihn dann vom Löwentor abholen. Die Kassenmitarbeiterin erklärte uns ziemlich unwirsch, dass es die Bollerwagen hier nicht gäbe und wir zum anderen Tor müssten, das stünde ja auch so auf dem Schild an der Kasse. Nun gut, das kann man ja noch unter einem Missverständnis verbuchen.

Wir sind also quer durch den Zoo zum Löwentor gegangen, wo wir so gegen 10.45 Uhr ankamen, und ich fragte den einen der beiden Mitarbeiter, der die Karten abriss, ob ich zum Mieten eines Wagens das Gelände verlassen müsste. Statt der gewünschten Auskunft fragte er mich, wozu ich denn den Wagen haben wolle. Und auf meine Erklärung, dass wir ihn für unser umfangreiches und schweres Gepäck brauchen, antwortete er geradezu ungehalten, ob ich denn nicht sähe, dass heute so viele Kinder kämen und er auf gar keinen Fall einen Bollerwagen an uns abgeben könne. Schließlich wären die Wagen ausschließlich den Kindern vorbehalten und er könne sie ja nicht enttäuschen und  ihnen  erklären, dass sie keinen Wagen bekommen könnten, weil - wörtlich! – zwei alte Frauen (wir sind 59 und 69 Jahre alt) zu viel Gepäck mitgeschleppt haben! Obendrein umfasste er meine Schulter und zog mich an sich, was mich so fassungslos machte, dass ich gar nicht adäquat reagieren konnte. Meine Nichte wies ihn noch darauf hin, dass wir uns extra im Internet informiert hätten und auf Ihrer Zoo-Seite nichts von einem Vorbehalt nur für  Kinder steht, dann müsse man das dort auch angeben. Der Begriff „Internet“ erzürnte ihn noch mehr, was er mit einer  sinngemäßen Äußerung wie „Es interessiert  mich nicht, was im Internet steht, da wird jeder Mist geschrieben“ kommentierte. Auch auf die Frage meiner Nichte, ob er denn gar nicht verstehen könne, dass sie aufgrund der Angaben Ihrer Seite sich auf einen hunderte Kilometer langen Weg gemacht hat, um im Zoo Berlin schöne und unterhaltsame Stunden zu verleben, antwortete er glatt mit „Nein, das verstehe ich überhaupt nicht!“. Wir sind dann ziemlich verzweifelt und verletzt! weggegangen.

Wissen Sie, da kann man wunderbare Tiere anschaffen und noch wunderbarere Gehege für sie bauen und jeder liebt es, sich alles anzuschauen. Aber zu einem erfolgreichen und wunderbaren Tag im Zoo gehört auch die Wertschätzung der Mitarbeiter den Besuchern gegenüber und dass man nicht das Gefühl hat, mehr oder weniger geduldet zu sein. Die Titulierung „alte Frauen“ und der körperliche Übergriff gehen wirklich über jedes Maß hinaus. Zugegebenermaßen ist mir ein solcher Zwischenfall noch niemals passiert, jedoch hatte ich auch noch nie ein „besonderes“ Anliegen an die Beschäftigten. Ein solches wie oben geschildertes Verhalten verdirbt einem allerdings den ganzen Tag und wir haben aufgrund dessen unseren Zoobesuch leider nicht genossen.

Ich bin seit meiner Kindheit immer gerne in den Zoo gekommen und möchte das auch  weiterhin mit Vorfreude tun können. 

 

Mit  freundlichen  Grüßen

 

 


Victor, der einzige Mann im Hause ...

und seine Mädchen ...

Die Welt der Vögel ....

Am Eisbärfelsen drehen die Krähen durch ...

Graureiher in Arbeit ...

Abflug ...

Graureiher beim Sonnenbaden in Berlin

12.05.2017 Flughafen Tegel

Heute sind Gela und ich zum Flughafen Tegel gefahren - wir wollten mal schauen, ob wir hier ganz gut startende Flieger fotografieren  können ...

 

Kleiner Urlaub mit Sabine vom 19.05. - 21.05.2017

 

Mein erster Ausflug ins Katinger Watt

Bei unserem Treffen mit Darko und seiner Familie verabreden Andrea und ich uns - Andrea will mir zeigen, wo ich im Katinger Watt, an den Beobachtungshütten  ... zu einer ganz bestimmten Zeit, wahrscheinlich das Glück habe, die kleinen Säbelschnäbler zu sehen.

Ich bin am überlegen, wie ich das für mich am Besten organisiere. Wir wollen uns Samstag früh treffen

Das Glück ist auf meiner Seite: Ich kann das  Irrenhaus zu einer guten Zeit verlassen, die kleine Ferienwohnung in Wesselburen ist frei ... und Erika kümmert sich um die Mäuse!

Wahnsinn - alles fügt sich zusammen und ich starte am Freitag  ... sehr aufgeregt Richtung Eidersperrwerk

Ich komme rechtzeitig an und bin nachdem ich den Schlüssel für die Ferienwohnung abgeholt habe, noch aufgeregter. Das Wetter ist nicht so schön - Regen und Gewitter sind angesagt - ich will unbedingt an das Eidersperrwerk, um die Brut der Seeschwalben und Lachmöwen zu sehen... sehr gerne ohne Regen!

... und dann bin ich vor Ort ... es ist gigantisch. Die Lachmöwen schreien und beharken sich auf engstem Raum - dazwischen ein paar Seeschwalben... so rasant in ihrem Flug!

Es sind noch keine Küken da - alle sitzen noch auf ihren Eiern und ich male mir in meinem Gehirn aus, wie gigantisch es erst sein wird, wenn die jungen Küken anfangen mit zu mischen.

 

Es ist unglaublich windig und ich kann kaum meine Kamera  halten - ein paar Bilder gibt es aber dennoch!

 

Wir starten am 19. Mai mit dem Eidersperrwerk - Sabine ist noch nicht da ...

 

 

In 2017 begannen die Umbaumaßnahmen am Eidersperrwerk  - man hatte sich überlegt, die brütenden Küstenseeschwalben an einen anderen Platz zu lenken - aber die Rechnung haben die Herrschaften ohne den Wirt gemacht ...

 

... auch auf der anderen Seite am Eidersperrwerk ist es auch schön - dort kann man bei Watt alle möglichen Limikolen sehen ...

 

20.05.2017

Weiter geht es zu den Beobachtungshütten im Katinger Watt ...

Die besondere Attraktion sind die brütenden Säbelschnäbler und die wenigen Tage, an denen sie uns ihre Küken zeigen, bevor sie mit ihnen auf der Suche nach besseren Futterbedingungen ins Watt ziehen ...

 

Säbelschnäbler mit Küken im Katinger Watt

25.05.2017                                                                   Zu Besuch auf Fehmarn / Wallnau

... mache ich mich heute also auf den Weg nach Fehmarn. Lange war ich nicht mehr vor Ort - ich freue mich, dass ich die Kraft und die Zeit aufbringe, dort hin zu fahren.

In Wallnau  schwirren auch etliche Seeschwalben umher, ein paar Austernfischer, diverse Enten etc.  .... ein Kiebitz ist zu sehen. Alles in allem, eher etwas dürftig.

Ich verlasse Wallnau und gehe zu Fuß am Strand entlang, biege rechts ab in die Natur und bin auf einem schönen Feldweg. Es ist so warm - ich habe keine Lust Bilder von meinem Spaziergang zu machen. Am Abend bin ich irgendwo am Flügger Leuchtturm - leider ohne ein einziges Bild!

2.06.2017 - 5.06.2017                                               Lachmöwenküken