Heimatvögel 3

Eine Schneeammer an der Elbe in Höhe der Wedeler Marsch.

Ich hatte sie am Tag zuvor bereits gesichtet - doch leider keinen Fotoapparat mit. Das hat richtig in mir gearbeitet uns so bin ich am nächsten Tag - mit Fotoapparat - wieder zurück in die Wedeler Marsch gefahren und habe das Schneeammerpärchen gesucht - mit Erfolg!

Ein Rebhuhnpaar

direkt am Straßenrand auf einem Feldrand.

Nachdem ich Paula abgestellt hatte und zurück gelaufen war, konnte ich noch ein paar Bilder von ihnen machen. 

Ich habe bis dahin noch nie ein Rebhuhnpaar gesichtet - ich denke aber , das mein Bär früher  schon das eine oder andere Rebhuhn zu Gesicht bekommen hat. Ich habe dann nur noch ihre Wildrufschreie gehört und zum lieben Gott gebetet, dass nichts passiert.

Die Nebelkrähe

hat mir Freude gemacht,als ich mich in Schnackenburg umgesehen habe!

Ein schicker Neuntöter ...

Die kleine Blaumeise und ihr Schaf ... vielleicht wird sie im nächsten Leben doch besser ein Greifvogel - schon allein, wg. der besseren Sicht!

Dieser kleine Hausrotschwanz turnte im Hafen von Bremerhaven herum. Ich habe mich eine ganze Weile mit ihm beschäftigt und das schien ihm auch gut zu gefallen. Er flog nie wirklich weg - immer nur ein klein bisschen weiter, sodass der Abstand zwischen uns eigentlich immer der Gleiche blieb.  Nun hier das Suchbild. Es ist übrigens ein männlicher Rotschwanz - vielleicht hilft das ja weiter!

An der Elbe - Stover Strand

Möwen im Hamburger Hafen ....



Diesen Steinschmätzer fand ich in 2012 noch häufiger in der Wedeler Marsch an. Auch hatte ich mit ihm mehrmals das Vergnügen in Döhle beim Schafstall. Ich glaube, das war das letzte Jahr - danach gab es ihn einfach nicht mehr bei uns.

Schilfrohrsänger in Entenwerder

Schilfrohrsänger im Katinger Watt

Schilfrohrsänger auch in der Wedeler Marsch ...


Für meinen kleinen Freund könnte ich eine neue Seite aufmachen. Sie ist für  mich der Frühlingsbote, fast überall anzutreffen und immer in Bewegung - ein wunderbarer Vogel

Bilder einer ganz "einfachen" gewöhnlichen Wiesenschafstelze aus der Wedeler Marsch

Als wir in die Beobachtungshütte kommen, sitzt dort eine Frau mit Papier und Bleistift und ist eifrig am Schreiben. Sie wirkt sehr konzentriert, verzieht nicht einmal die Miene. Während sie da so sitzt und schreibt, fällt mir ein, dass ich dieser Frau schon einmal begegnet bin. Sie ist auch Nabu Mitarbeiterin der Carl Zeiss Vogelstation und nimmt halt ihre Aufgabe sehr ernst. Es ist schwer mit ihr in Kontakt zu kommen. Als Andrea und ich herum albern, wegen der Kanadagänse, wacht sie auf  und versucht kurz in Kontakt zu kommen. Die Kanadagänse sind schnell abgehakt - was wir denn sonst so gesehen hätten. Andrea erzählt und listet natürlich auch die schöne Wiesenschafstelze mit auf. Frau Nabu wird nun richtig wach. Welche Stelze wir denn genau gesehen hätten? Wir sind beide irritiert - kennen wir doch nur die eine Art. Schnell hat man ja die Befürchtung, irgendwas verpasst zu haben. Also stotter hin und stotter her ... Das nun ist die Stunde der Wahrheit für Frau Nabu Mitarbeiterin . Sie fragt explizit nach der "Thunberg - Schafstelze" und nach der "Gelbkopf - Schafstelze". Ach du herrje, was sollen wir sagen -keine Ahnung, noch nie davon gehört! 

Betreten halten wir uns etwas zurück und Frau Klugscheißer verlässt die Hütte.

Nachdem der erste Schrecken überwunden, schauen wir natürlich im Internet nach diesen Stelzen. Ich hatte die Namen natürlich schon wieder vergessen. Mir war nach "Hyazinth - Ara" und noch was anderes, aber Andrea erinnerte sich. Also die eine Schafstelzenart ist in Nordskandinavien und Nordrussland zu Hause. Die andere Stelze turnt auf den Britischen Inseln herum.  Wir finden nur eine einzige Erklärung: Die Dame wollte uns veralbern! Andererseits hat sie mit einer solch tiefen und festen Überzeugung gefragt, dass ich das nicht glauben kann. Ich vermute mal, was den starken Männern die Frage "Hast du den Seeadler gesehen" ist , ist für die zierliche Frau, die Frage nach den Stelzen, die mit Sicherheit noch niemals in der Wedeler Marsch waren. Aber das ist ja auch gar nicht wichtig. Es gilt, den Anderen zu verunsichern und ihm das Gefühl zu geben, das er Dreck auf den Augen hat. 

Wir lachen uns halb tot und werden diesen Anekdötchen sicherlich nicht so schnell vergessen!


Rohrammer Weibchen und Rohrammer Männchen - das Weibchen habe ich sehr selten gesehen. Schade, das es sich  nur so kurz gezeigt hat. Vielleicht habe ich es auch zu spät bemerkt ...

Nebelkrähe

Beltringharder Koog in 31.05.2019

In diesem Jahr ist alles anders...

Ich bin das erste Mal in meinem Leben mit Gesundheit konfrontiert. Ist mir doch in jedem Jahr zu meinem Geburtstag Gesundheit gewünscht worden - es hörte sich irgendwie lapidar an. In diesem Jahr habe ich verstanden, was es wirklich bedeutet. Als mir mein  Körper wegrutscht und ich mich konfrontiert sehe, an Krebs erkrankt zu sein, geht mir der "Arsch  auf Grundeis".  An manchen Tagen, denke ich nichts Böses und dann fällt mir plötzlich ein, dass alles in meinem Leben noch ganz anders kommen kann! Die Hitze steigt mir vor lauter Angst in den Kopf. Die körperlichen Beschwerden sind das Eine, die abbauende psychische Verfassung das Andere. Es ist nicht immer leicht, den Blick nach vorne zu richten.

Obgleich die Gewebeproben noch nicht zurück sind - es sieht nicht nach Krebs aus!

Ich bin unglaublich erleichtert - jede Krankheit trage ich ... bitte nur keinen Darmkrebs.

In den letzten Wochen habe ich manchen Tag  gedacht, dass ich ja nichts an der Diagnose ändern kann ... also sollte ich jetzt das noch machen, was möglich ist. Aber ich hatte keine Freude mehr daran und brachte einfach nicht die Kraft auf ... in diesem Jahr ist die Brutzeit der Vögel fast ein wenig an mir vorbei gegangen!

Ich bin so froh, dass ich einen kurzen Ausflug in den Beltringharder Koog organisiert bekomme 

Blaukehlchen

Kuckuck im Stress ...

Eine junge Bachstelze