Berlin /  1. - 5. Oktober 2018

Ich bin heute nicht mehr in Berlin zu Hause - nur ein klitzekleiner Fleck dort ist mir vertraut. Aber bei meinem Tantchen zu sein, ist mir ein außerordentliches Vergnügen. Die Steglitzer Straße - oder hieß sie anders - ist mir inzwischen fast vertrauter als die Wilmersdorfer - man kann dort super Klamotten kaufen und mega gut essen ...

Und natürlich gehen wir jedes Mal zusammen in den Berliner Zoo - diesmal sind wir gemeinsam auch erstmalig in den Tierpark Friedrichsfelde gefahren. Eigentlich wollte ich die Tigerkinder sehen und auch war Kurt geboren worden. Aber es kam dann doch etwas anders ...

Immer wenn ich in Berlin bin , zieht es mich auf den Friedhof. Dieses Mal, besuchte ich insbesondere meine Mutter. Ich glaube, ich war wirklich das erste Mal alleine dort  ... ich habe meiner Mutter von den Strapazen mit meiner Schwester berichtet und festgestellt, das es mir gut getan hat. Möglicherweise ist das alles Blödsinn - aber vielleicht erreichen sie meine Wort irgendwann. Für mich hat das Bedeutung, weil ich glaube dass die Strapazen mit meiner Schwester eng mit meiner Mutter verbunden sind ... ich hätte mir diese Entwicklung in meinem Leben nicht vorstellen können

 

 

 

"Spiel Zigeuner ... spiel für mich "


Rückertstraße  1

 

auf dem Hinterhof, im dritten Stock ...

ca. 50ig Jahre später

 

 

 


Ich schaue dieses Bild immer wieder an  und komme nicht umhin zu denken, dass es irgendwie Ähnlichkeiten mit den Gräueltaten der Nazis gegenüber den Juden hat. Unsagbares Leid wird 50ig Jahre später einfach angezweifelt und es kommt noch schlimmer:  Es hat gar nicht mehr statt gefunden!!!!

Manchmal denke ich, dass ich daran ersticke und dann denke ich, warum sollte ich ersticken! Meiner Mutter war es in ihrem Leben wichtig, "nach ihrer Facon selig zu werden"

Hirn knallt durch ...

Tierpark Friedrichsfelde



Frankreich verneigt sich vor ihm ...




Der Tierpark Friedrichsfelde im Regen

Zum ersten Mal in diesem Jahr habe ich bei meinen Ausflügen richtig Pech mit dem Wetter. Der Ausflug nach Magdeburg war schon sehr grenzwertig - schließlich war es dann aber doch zumindest am Samstag ganz passabel.  Heute nun im Tierpark Friedrichsfelde regnet es streckenweise ganz schön. "Meinen kleinen Austernfischer" stört das jedoch wahrscheinlich nicht. Mich aber schon - es ist kalt und uselig!

Außerdem bin ich traurig sehen zu müssen, dass die vier kleinen Sumatra Tiger nicht zu sehen sind.  Das "Alfred Brehm Haus" wird umgebaut und ist bis weit ins nächste Jahr geschlossen. Eine Tierpflegerin, die ich im Park daraufhin anspreche, stellt mir in Aussicht die kleinen Puschel mit viel Glück durch den Bauzaun sehen zu können.

Nein, ich habe nicht das Glück!

Als ich wieder nach Hause fahre, finde ich über FB ein kleines Video aus dem Tierpark: Die Tigerkinder waren geimpft worden! So hatte ich mir unsere Begegnung nicht vorgestellt. Merkwürdig ist auch, dass jetzt auf der Webseite des Tierparks ganz klar zu lesen ist, dass die Tigerkinder für die Besucher noch nicht zu sehen sind. Ein Hinweis, den es vor wenigen Tagen - meiner Ansicht nach -  noch nicht gab. Ich habe mich etwas darüber aufgeregt, dass der Zoo zwar die Geburt der Tiger bekannt gibt, dann aber verschweigt, dass sie nicht zu sehen sind. Allerdings muss ich auch zugeben, dass ich vor lauter Vorfreude vergessen hatte, das Hirn einzuschalten: Die Tigerkinder sind jetzt in etwa so groß wie eine Hauskatze und damit natürlich viel zu klein, um auf der Außenanlage herum zu tollen. Das war auch blöd von mir gedacht. 

Wie dem auch sei: Ich nehme mir vor in 2019, wenn die Raubtierhalle fertig ist, den Tierpark noch einmal zu besuchen.

Bei Nashornbaby Kurt hatten wir etwas mehr Glück


"Licht und Schatten" im Tister Bauernmoor


20.10.2018 - Strong Dog and Dirty North 2018 in Luhmühlen


Mit Joice nach St. Peter Ording -  31.10.2018

Gospel Train Live - 17. November 2018

Ach Oma, mein Herz ist in diesen Zeiten immer sehr schwer ...