Freizeit 2021 -3 / Helgoland Juni

Helgoland 7. bis 11. Juni 2021

Auch in diesem Jahr mussten wir  unsere Buchung in den  Harz stornieren - ich bin fassungslos angesichts der irritierenden und kaum zu verstehenden  Maßnahmen, die die Corona Epedemie  in Griff bekommen sollen.  Über einen langen Zeitraum war auch nicht mehr abzusehen , ob wir unsere für Juni geplante Reise nach Helgoland antreten würden. Vorsichtshalber habe ich schon mal die "Jalousinen" runter gezogen, damit ich nicht noch weiter psychisch in den Keller rutsche.

Als wir dann tatsächlich auf der "Funny Girl" Helgoland und die Düne erblickten war die Freude riesengroß. Wir hatten fantastisches Wetter - einen Balkon, mit Blick auf die Düne - ein Frühstück, fast wie früher - so geht Urlaub!


Am Abfahrtstag fängt es an zu nieseln - wir gehen mit Darko gegen  5:30 Uhr  spazieren und sind doch leicht geschockt, dass es ausgerechnet heute anfängt zu regnen. Das Frühstück lassen wir ausfallen - durch die Corona Testung müssen wir noch ein wenig früher am Schiff sein und wir können nicht einschätzen, wie voll es wohl werden wird. Also planen wir unsere Abfahrt für 7:00 Uhr. Kurz vor Büsum ist die Straße gesperrt und wir folgen den voran fahrenden PKW's, die scheinbar die Schleichwege über die Felder kennen.  

Alles läuft super - der Test am Anleger ist natürlich negativ  und hat auch gar nicht weh getan. Wir gehen als Erste auf's  Schiff und würde der Herr beim Gepäck etwas schneller denken können, hätten wir uns tatsächlich komplett selbstständig unseren Platz aussuchen können.

Andrea's  Koffergröße muss bezahlt werden - dafür bringen sie den Koffer dann auch hoch zum Hotel - damit können wir leben! Mein Gepäckstück schiebe ich in eine entsprechend große Lücke, aber falsch - ich möge es doch dem Herrn überlassen, das Gepäck zu sortieren! Umständlich schiebt er die Koffer, wie bei "Tedres" hin und her. Schließlich ist er mit seinem Werk zufrieden und wir können uns endlich einen Platz suchen.

 

Das Wetter ist seit unserem Spaziergang mit Darko nicht besser geworden - es ist bewölkt und nieselt unschön vor sich hin!

Ein kleiner Blick aus dem Fenster ...

Wir fahren aus dem Hafen ...

 ... wie nun weiter - die Überfahrt wird ein Weilchen dauern.  Ja, wir sind nicht ganz fit, angesichts der doch etwas verkürzten Nacht und wg. überhaupt der ganzen Aufregung, ob wir gut auf Helgoland ankommen.

"Hang Man" oder so, möchte Andrea mit mir nicht spielen - ich vermute mal, weil sie ahnt, dass sie ohnehin verlieren würde. Andrea meint später, dass das absoluter Quatsch sei - sie behauptet sogar, das ich sie gar nicht gefragt hätte!

Während wir versuchen zu klären, wer jetzt mit wem nicht spielen möchte und zwischenzeitlich über einen Kaffee nachdenken - auch ein kleiner "Wecksacker" ist erlaubt - sagt die Lautsprecherstimme, dass wir Helgoland  gleich erreicht haben!

Sofort sind wir hellwach ...

und plötzlich taucht Helgoland auf - ein wenig weiter rechts liegt die Düne ...

Die "Funny Girl"  kommt zügig voran und wir sind schon gegen 12:00 Uhr auf der Insel. Ich freue mich riesig  und dennoch spüre ich eine gewisse "Zurückhaltung". Die wirkliche Freude setzt in kleinen Schritten erst so nach und nach ein! Noch immer gilt die Verkleidung im Gesicht und man weiß nicht so genau, was hier auf einen zukommt.  Erst als wir feststellen, dass nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird , fällt die Anspannung!

Wir checken in unserem Hotel ein - alles scheint vertraut ...

... es scheint ein sehr einfaches Zimmer zu sein - aber der Blick trügt ...

wir haben einen tollen Balkon mit Blick zum Hafen und zur Düne rüber - ich sitze hier jeden Abend. Von unten aus dem Restaurant des Hotels läuft dezente italienische Musik (der Besitzer ist ein Italiener) , kleine Palmen stehen vor der Tür - Katzen die es sich auf der Brüstung gemütlich machen und traumhaft schönes Wetter. So lässt es sich richtig gut aushalten ...

... und da hatte ich noch zu Andrea gesagt, dass wir unser "Gelumpe" erst reinschmeißen, wenn ein paar vernünftige Bilder vom Zimmer gemacht sind. Und hier nun auf diesem Bild sehe ich, dass Andrea ihren Laptop schon mal auf "ihrem" Platz abgelegt hat. Okay, will ich mich mal nicht anstellen - er stört im Bild nicht sehr!

Wenn alles gewissermaßen "im Kasten" ist, räumt Andrea das unnütze Zeug vom Tisch weg und verbannt es in die hinterste Ecke des Schrankes - es folgen die überflüssigen Kissen - die Steckdose wird mittels der eigens mitgebrachten Steckdosenleiste  auf unseren Bedarf angepasst. Da möchte der Laptop versorgt werden, die Akku's der Kamera's brauchen auch regelmäßig am Abend neue Energie und wollen wir nicht die Handy's vergessen - unser Tor zur Welt!?

 

Nach dem Einchecken und der Belegung unseres Zimmers starten wir zur Inselbegrüßung und zur Sichtung unserer gefiederten Freunde, der Basstölpel!

So langsam kann man die Basstölpel "duften" - sie duften in diesem Jahr weniger als in den Jahren zuvor - was wohl am echt kalten und regnerischen Frühjahr liegt

Absolut neu in diesem Jahr ist der Basstölpel, der da offenbar alle den "Fuckfinger" zu zeigen scheint! Er hat genug davon, sich mit den vielen anderen Vögeln einen abgezäunten Raum zu teilen - er erinnert mich ein wenig an die Möwe Jonathan ...

So langsam meldet sich auch der Hunger - und der leckere Salat bei "Pizza Pasta Bruns" zieht mich wie ein Magnet vom Oberland hinunter in den Ort. 

Natürlich gibt es unterwegs viele schöne Motive, an denen ich nicht vorbei komme ...

 

... man muss einen Moment hinschauen, um die Details dieses Fotos zu sehen 

... durch den Ort ...


            Auf  Wiedersehen

Liebe Gäste, wir schließen am 31.12.2020 unseren Betrieb Düne Süd (Hotel und Brasserie)

Wir bedanken uns bei allen Gästen, die uns in den vergangenen 12 Jahren begleitet haben!

Wir freuen uns, wenn wir Sie weiterhin in unseren Häusern "Zum Hamburger" und "Haus Meeresblick" auf dem Oberland begrüßen dürfen.

Wir wünschen Ihnen alles Gute und bleiben Sie gesund

                                                                                                                                     Familie Heiland und das Team der Düne Süd

"Pizza Pasta Bruns"  liegt genau gegenüber - sie scheinen einige Tische der "Düne Süd" übernommen zu haben. Es ist ein wenig traurig, diese einstmalige "Szenekneipe" geschlossen zu sehen.

Andrea hat hier noch übernachtet, als sie im Januar zum Robbenfestival der Babys gefahren war. Ich sollte eigentlich mit, war aber nicht in der Lage zu dieser Zeit ohne meine Krücken einen Fuß vor den Anderen zu setzen. Ich hatte mir alle Mühe gegeben, es doch noch zu schaffen.  Schließlich musste ich aber trotz aller Anstrengung akzeptieren, dass es nicht geht und Andrea alleine fahren lassen. Das war mega schrecklich für mich!

Ich erinnere mich, dass Andrea einen super schönen Tag auf der Düne verbracht  und tolle Fotos  gemacht hatte. Eigentlich hatte sie für zwei volle Tage gebucht, aber nach diesem genialen ersten Tag , schlug das Wetter um und Andrea musste am nächsten Tag die Fähre nach Cuxhaven nehmen.

Die "Hauswirtschaftlerin" des Hotels zur Düne Süd - vielleicht war es auch die alte Dame  Frau Heiland persönlich - hat Andrea noch ein extra für sie persönlich zubereitetes Frühstück gezaubert und ihr für die Fahrt nach Hause  noch etwas zu Essen mitgegeben. 

Außerdem hat es keinen Aufenthalt auf Helgoland gegeben, zu dem wir nicht in der Düne Süd eingekehrt sind. Wir haben uns immer sehr wohl dort gefühlt.

Zur "Düne Süd" gibt es auf meiner Homepage das Eine oder andere Bild - auf den entsprechenden Seiten!

Ebenfalls hat leider der Besitzer des "Flamingos" gewechselt - auch hier sind wir gerne eingekehrt und haben uns gerne persönlich begrüßt. 

Warum es das Flamingo nicht mehr gibt, war nicht heraus zu finden. Die Einheimischen  halten sich eher bedeckt - aber es hieß, dass der Besitzer mehr oder weniger Hals über Kopf die Insel verlassen hatte. 

Nun, das "Flamingo" lief gut - ich erinnere mich, das Andrea zunächst skeptisch war - sie hatte dort, bevor es das "Flamingo" wurde, mit ihrer Mama immer Lecker Pizza Helgoland gegessen. Die gab es nun unter dem neuen Besitzer nicht mehr!

Aber Andrea wäre ja nicht Andrea, würde sie sich nicht trotzdem für  Neues interessieren.  So bauten wir auch dorthin einen Kontakt auf - das Essen war fabelhaft, die Eisbecher genial.

zurück zum Ort ...

Auch auf diesem Bild mus man schon sehr genau schauen, was ich eigentlich fotografieren wollte ...


Emma und Max auf Piratenjagd, in einem Schaufenster - mir sagt Emma und Max nichts - Emma erinnert mich allerdings sofort an den Albatros, der seit einigen Jahren im Norden Europas  immer mal wieder gesichtet wurde.

 Die letzten Nachrichten aus dem Mai 2021 sind traurig: Der Albatros soll von mehreren Seeadlern angegriffen worden sein und seitdem nicht mehr gesehen worden sein - man vermutet, dass er den Angriff  nicht überlebt hat!

Am 6. Mai 2021 gibt "birdnet-forum.de"  folgende Meldung raus : Der Schwarzbrauenalbatros, der seit 2014 auch von vielen deutschen Birdern in der Nordsee beobachtet wurde, ist wahrscheinlich tot. Dänische Birder beobachteten einen Angriff von mehreren Seeadlern. 

Der Albatros, von dem angenommen wird, dass er der berühmte Einzelgänger ist, der seit mindestens 2014 jeden Sommer in der Nordsee beobachtet wurde, hielt sich  im Öresund - dem schmalen Meeresarm  zwischen Kopenhagen (Dänemark) und Malmö (Schweden) auf. Er war auf dem Weg zu seinem Sommerquartier ...

 

Die Windstille am 26. April machte es dem Schwarzbrauenalbatros schwer, zu fliegen, und einheimische Vogelbeobachter beobachteten, das er von bis zu neun Seeadlern angegriffen wurde.  Nach diesem Überfall wurde der Albatros nicht mehr gesehen und es wird stark vermutet, dass er von den Greifen gegriffen und getötet wurde. 

In 2014 wurde der Albatros erstmals auf Helgoland gesehen und ist seitdem regelmäßig dort unterwegs.  In jüngerer Zeit hatte er sich sein bevorzugter Standort in das Rantumbecken  verlagert, einem See auf der Wattenmeerinsel Sylt.

 

Das ist wirklich schade - hatte Andrea niemals aufgegeben dem Albatros auf Helgoland zwischen den Basstölpeln zu begegnen.

Mich hat diese Nachricht auch eine schlaflose Nacht gekostet - so einem Albatros  werde ich wohl nicht mehr begegnen. Ich erinnere mich an den toten Falken auf meiner Terasse, der sehr vermutlich einen Krähenangriff nicht überlebt hat.

Die  Vögel gehen scheinbar auch nicht netter miteinander um, als die Menschen!

Eintragung auf "Helgoland - Meine Insel" ....

 

Es wird angenommen, dass der Schwarzbrauenalbatros sehr wahrscheinlich derzeit vor der Ostküste Englands an den Bempton Cliffs  gesehen wurde. Diese Nachricht habe ich tatsächlich in der letzten Zeit aus den unterschiedlichsten Foren gehört - ich will es einfach glauben ...

           Andrea - vielleicht sehen wir ihn ja doch noch!!! 

 

Dieses Bild ist leider nicht von mir!!!! Ich habe keine Ahnung, wer dieses Glück gehabt hat, den Albatros zwischen den Basstölpeln auf Helgoland zu fotografieren...


Schoppen auf Helgoland ist irgendwie eine Zeitreise zurück in die Kindheit - aber gerade das hat was. Hier muss nicht alles immer größer, besser, schöner etc. werden. Hier geht alles seinen gewohnten Gang und das vor allem ohne jegliche Hast. Das mag im ersten Augenblick fast ein wenig surreal wirken, aber sehr schnell genießt man  die Freiheit, nicht ständig in irgendwelchen Läden auf der Suche nach dem Schnäppchen sein zu müssen!

 

 

Hier habe ich die volle Brennweite meines neuen Objektives ausprobiert - gefällt mir ganz gut!

... unser erster Tag auf Helgoland ist von unglaublich vielen und schönen Eindrücken geprägt. Wir sind mega früh aufgestanden und mit Darko spazieren gegangen - dann haben wir uns ohne Frühstück auf den Weg nach Büsum gemacht. In Büsum so einen Negativtest unterzogen und dann rauf auf das Schiff. Angekommen checken wir ein und machen uns auf den Weg, nachzusehen, was sich hier in unserer Abwesenheit getan hat. Das Resümee ist nicht nur positiv. Wir essen am Abend lecker bei Bruns und kriechen dann zum Hotel zurück. Fertig für heute ... 

Wer Frau B. kennt weiß, dass sie trotz eines anstrengenden Tages nicht ganz fertig ist , wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hat.

Frau B. hatte sich ein neues Objektiv zugelegt und war mega gespannt, dies auf der Insel auszuprobieren. Sowohl am Tag, als auch am späten Abend wollte ich unbedingt ein paar Fotos mit Langzeitbelichtung machen. Heute fange ich mit der aufkommenden Dunkelheit an, mich mit Blick - von unserem Hotel  - auf die "Landungsbrücken" zu konzentrieren.

Irgendwann bin dann auch ich  ins Bett gegangen ... habe die schweren Vorhänge zugezogen und das Zimmer dunkel gemacht. Ich erinnerte mich daran, dass ich bei einem unserer Aufenthalte im Hotel Meeresblick super gut damit geschlafen habe. Dieses Mal ging die Rechnung nicht ganz auf, denn mir fehlte definitiv frische Luft. Vielleicht war es einfach zu warm!

Tag 2:                         8.06.2021 - 23.05 Uhr

Am nächsten Tag, ging es auf die "Düne" . Ich bin sehr gespannt - wir werden zu dieser Zeit keine Limikolen zu Gesicht bekommen und trotzdem hoffe ich auf Nachwuchs bei den Austernfischern und freue mich einfach darauf, wieder am Leuchtturm zu sein!

 

... und mit der "Witte Kliff" zu fahren!


Nichts geht allerdings ohne Corona Test. Ich war ja zunächst sehr genervt von diesen Vorgaben, auch auf Helgoland - zumal es eines negativ Testes bedurfte, um überhaupt auf das Schiff zu gelangen. 

Aber ich bin nicht "auf Krawall gebürstet" und der Test geht schnell und schmerzlos.

Wenn sie denn meinen, dass das der richtige Weg ist ...

Ich habe meine Zweifel und sehr oft muss  ich in diesen Zeiten an Omimi und Opa denken. Würden sie die Möglichkeit haben, heute noch einmal für 5 Minuten diese Welt besuchen zu dürfen, würde sie wahrscheinlich der Schlag treffen. Auch in Erinnerung an meine Mutter, muss ich fast ein wenig grinsen. meine Mutter würde in ihrer Berliner Kotterschnauze fragen, ob wir hier eigentlich noch alle Tassen  im Schrank haben!

 

 

Auch die Luca App habe ich brav heruntergeladen und mich bei "allen meinen Wegen" registrieren lassen.



Auf der Düne ...

Natürlich entsprechen nicht alle Bilder der Realität - ich habe derzeit Freude daran,  die Bilder zu bearbeiten und sie mit meinem  Blick hochzuladen ... 

An der Aade auf der Düne steht mein Stativ am Liebsten.  Hier könnte ich stundenlang bleiben und auf ein schönes Motiv warten. Dieses Bild habe ich bearbeitet und es etwas surreal gestaltet, weil ich es im Orginal etwas langweilig und meinem Lieblingsort irgendwie nicht angemessen fand ...

Die Eiderente schimmert in so vielen Farben - manch Einer denkt vielleicht, sie sei ein wenig plump. Nein, ich sehe in der Eiderente  die geballte Ladung an Ruhe und Ausgeglichenheit -  eine wunderschöne Ente!

Als Andrea und ich auf dem Weg zum Flughafen Restaurant  waren und ich schon von der Toilette "träumte", hörten wir die Austernfischer irgendwo im Gestrüpp herum laufen  - gleich dachten wir daran, das die Vögel vielleicht mit Küken unterwegs sein könnten. Lange habe ich auf sie gewartet, Andrea war bereits vor gegangen, als ich einen kleinen Blick auf sie werfen konnte. Es war nur ein Küken, aber es wurde mega liebevoll und mit großer Vorsicht durch das Gestrüpp geleitetet ....

"Dünenschutz" - bitte nicht betreten!

 

 

 

"Wusste ich doch, dass sich irgend so eine Seppel nicht dran halten kann!"

Aus dem Leben einer Bachstelze, die am  Grillteich zu Hause ist ...

Am Ende eines wunderschönen zweiten Tages, den wir auf der Düne verbracht haben ... stehen wir plötzlich am Nordstrand vor einem Austernfischerpaar, die zwei Küken mit sich führen. Mein Herz schlägt sofort Alarm. Allerdings sind wir spät dran. Wenn wir die Witte Kliff verpassen, kommt die nächste Fähre erst in einer Stunde. Ich bin doch recht müde und habe Hunger - verabschiede ich mich also von diesem bezaubernden Anblick und laufe so schnell es geht Richtung Anleger, um die Witte Kliff nicht zu verpassen!

Der Austernfischer mit seinen beiden Küken am Nordstrand auf der Düne bezaubern mich ...

Das ist ungefähr der letzte Blick von der Düne, wenn die Witte Kliff uns wieder zur Hauptinsel zurück fährt - ich mag diesen  sehr... wenn es aus der kleinen Bucht heraus geht und die bunten Häuschen langsam kleiner werden ... die kleinen Häuschen sind Ferienwohnungen, die für relativ große Familien angelegt sind. Für Andrea und mich ist das wohl leider nichts, weil wir den Platz nicht füllen können und es somit für uns zu teuer wird!

Zurück im  schönsten Hotel der Welt baue ich auf dem schönsten Balkon der Welt mein Stativ auf, will ich mich auch heute Abend ein wenig auf die Langzeitbelichtung konzentrieren ...

Die " Witte Kliff" das schönste Boot auf der Welt -  kurz vor Feierabend ...

Eindrücke des Tages: 

Immer wieder verbringen wir so gerne Zeit am Golfteich und am Grillplatz - eine wunderschöne Idylle

Den nächsten Tag verbringen wir bei dem "roten langen Stein" - wir suchen nicht, wie einer der Tagesgäste, den besten Platz zum Fotografieren, sondern schauen uns in der Vielfalt um. Wunderschöne Landschaft und tolle Vögel, die man in Deutschland nur hier auf Helgoland sehen kann.

Riesig gespannt bin ich auf die beiden Möwen, die im letzten Jahr, an eher abschüssigen Klippen  brüteten und deren Schlupf ich nicht mehr mitbekam. Das ganze Jahr über habe ich mich auf diesen Moment gefreut und dann sah ich sie - drei Küken waren es dieses Jahr sogar. Das dritte Küken war nicht besonders sozial eingestellt - ich habe es wenig zu Gesicht bekommen. Die beiden anderen Küken waren einfach nur süß!

Silbermöwenküken am roten Felsen ...

Abend im Hafen

Morgenspaziergang ... auf dem Oberland - irgendwie fühle ich mich dort in einem ganz anderen Land! Die Galloway Rinder  finde ich total schön - die Heidschnucken  scheinen noch zu schlafen.  Mein Weg führt mich zum Nordstrand - einmal schauen, was da los ist. Bei unserem aktuellen Besuch war es uns mangels Kraft nicht gelungen, die vielen Treppen zum Nordstrand hinunter zu laufen - heute will ich diesen Weg gehen ...

Der Lummenfelsen ist jedes Mal wieder ein absolutes Highlight

... so sieht es aus, wenn der Basstölpel nach Hause kommt und nicht ganz sicher ist, ob seine Navigation stimmt ... irgendwie sind alle miteinander beschäftigt ...

Das erste Mal ist es mir gelungen, eine fliegende Lumme zu fotografieren ...

In der "roten Wand" ist so einiges zu sehen:

Ich bin eine Brillenlumme ...


Last but not least ist Oskar  natürlich auch wieder am Start ...

Nach einer wunderschönen Zeit - vielleicht mit etwas wenig Schlaf  - endet unser Urlaub. Ich sitze noch einmal auf unserem Balkon und versuche das stimmungsvolle Licht über der Düne einzufangen ...

Wir kommen im September wieder ....