Helgoland 4.01. - 7.01.2020

Endlich ist es soweit - wir starten heute nach Helgoland und sind mega aufgeregt. Was werden wir wohl alles sehen? Zwischen ca. Mitte November und  ca. Ende Dezember werden die kleinen Robbenbabys geboren. In diesem Jahr sind es besonders viele. (Ich glaube es sind 524 Jungtiere)

Deshalb gibt es am Nordstrand einen "Panoramaweg", der entlang der Küste auf dem Dünenkamm errichtet worden ist - der Südstrand und die Aade waren komplett gesperrt. Wie immer, haben wir mit unserer Entscheidung, erst im Januar zu fahren, richtig gelegen. Mit unserer Ankunft wird der Südstrand wieder freigegeben und auch, wenn die Aade noch dicht ist, so kann man doch vom Südstrand einen schönen Blick über die Absperrung hinüber werfen. Der Nordstrand ist noch immer gesperrt und vom "Panoramaweg" ist kaum etwas zu sehen. Die Gemeinde Helgoland ist sehr stolz darauf, das sie in diesem Jahr den Weg weiter ausbauen konnten. Das nutzt nur leider gar nichts - man sieht nichts. Vermutlich liegen die Robben unterhalb der Düne, geschützt im Reisig. Ich kann nachvollziehen, warum es dieses Jahr so sehr viel Unmut gegeben hat, bei den Touristen. Sie kommen nur zu diesem Ereignis auf die Insel und:   "Wie sie sehen, sehen sie nichts"

 

Gott sei Dank  konnten wir am Südstrand laufen. Wir haben so viele tolle Robben gesehen - ich will versuchen auf dieser Seite ein wenig meine Begeisterung für Helgoland, für die Düne und für die Robben widerzuspiegeln.

                                                                                     Helgolandkarte aus dem Internet

Samstag, den 4. Januar 2020

 Der Wecker klingelt um 4:30 Uhr - ich bin mega müde.  Zwar war ich schon kurz nach 21.00 Uhr im Bett, konnte aber nicht schlafen. Unter Anderem, weil Oskar in der Nacht raus musste. Spätestens mit der Erblindung von Minka höre ich jedes Geräusch und bin hoch. Wahrscheinlich ist Oskar nur kurz raus, um sein Geschäft zu erledigen - aber ich kann nicht warten. Das frühe Aufstehen, sitzt mir im Nacken. Als ich morgens aufstehe, wartet er schon an der Tür und ich lasse ihn wieder rein. Sofort rast er in seine Heia und holt den versäumten Schlaf nach. Ein bisschen neidisch bin ich schon!

Aber für mich geht es heute wieder auf die Insel. So hoffe ich jedenfalls. Der Wetterbericht sagt täglich sehr stürmisches Wetter für die Nordsee voraus und ich wundere mich, dass die Fähre noch nicht für Samstag abgesagt ist.

Damit ich aber blos nicht umsonst aufstehe, schaue ich mir die Fährverbindung  für die Überfahrt nach Helgoland an - tatsächlich steht da immer noch, dass keine Fahrplanänderungen vorliegen. 

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich mich darüber freuen soll - denn unter den Voraussetzungen wird die Überfahrt heftig

werden!

Egal - ich starte mein morgendliches Programm und denke mir, dass der liebe Gott es schon richten wird. Habe ja auch noch meine Reisetabletten!

Während der Fahrt nach Cuxhaven, bin ich immer noch mega müde. Es ist dunkel, auf der Autobahn herrscht noch kein Betrieb und alles schuckelt monoton vor sich hin. Kennt ihr das Gefühl "Schlafen mit offenen Augen" - ich überlege tatsächlich kurz einen Parkplatz anzusteuern. Verwerfe diesen Gedanken jedoch sofort wieder, da ich nicht riskieren will, tatsächlich einzuschlafen.

Natürlich muss ich auch mal wieder auf das Klo. Einen Rastplatz bei dieser Dunkelheit anzusteuern kommt nicht in Frage. Es kann ja nicht mehr so lange dauern, bis es wenigstens ein bisschen Licht am Horizont gibt.

Mit dem ersten Hauch an Licht fahre ich runter. Kein Auto weit und breit - das beruhigt mich. Aber als ich mich dem Klohäuschen nähere sehe ich einen Kombi, aus dem 6 Rumänen steigen und ebenfalls zur Toilette gehen. Was mache ich jetzt? Weiterfahren? Ich stelle Paul direkt vor der Tür des Klohäuschen ab und gehe zügig zu der Tür an dem die Frau klebt - im Rücken spüre ich ihre Blicke. Was für eine Scheiße! 

Schließlich komme ich am verabredeten Treffpunkt an - sehe Andrea da sitzen und nun kommt auch endlich ein wenig Freude und Aufregung hoch. Wenn Andrea da sitzt, dann fahren wir wohl tatsächlich gleich  nach Helgoland, um die Robbenbabys zu sehen

Die Überfahrt ist genau so stürmisch, wie befürchtet. Die meisten Menschen sitzen farblos irgendwo herum und halten sich an ihren Tüten fest. Eine Lautsprecherdurchsage, verkündet, dass sich niemand scheuen soll, das Bordpersonal anzusprechen und nach eben diesen Tüten zu fragen " Versuchen sie nicht, die Toilette zu erreichen. Wir können ihnen aus Erfahrung sagen, dass sie es nicht schaffen werden". Andrea und ich können über diesen Witz herzhaft lachen. Nach der Einnahme unserer Reisetabletten, geht es uns blendet und wir spielen "Galgen". Lachen uns halbtot und ernten verständnislose Blicke. Eigentlich hätten wir uns noch ein Fischbrötchen holen sollen -  Nein, das ist zu gemein!

Die "Helgoland" ist ein ganz schmuckes Schiff 

 

 

"Eine Seefahrt die ist lustig, eine Seefahrt die ist schön"

vielleicht nicht für jeden - Andrea und ich haben jedenfalls unseren Spaß

Nach gut zwei Stunden kommen wir auf Helgoland an. Auch hier ist es sehr windig. Wir checken auf dem Oberland in unser Hotel ein und machen uns dann sofort auf den Weg Richtung Lummenfelsen. Natürlich die weite Strecke über den Kringel. Hier oben sind nur Verrückte unterwegs - man muss sich schon festhalten, um nicht Gefahr zu laufen vom Wind  irgendwo hingedrückt zu werden. Einen solchen Sturm haben wir hier noch nicht erlebt und vermutlich geht es noch viel schlimmer, sonst wäre die Fähre nicht mehr gefahren. Über die Jägertreppe geht es runter zum Nordstrand. Hier machen wir ein paar erste Bilder und ja, wir sind angekommen und haben unseren Spaß, wie immer wenn wir unterwegs sind. Da lassen wir uns vom Wetter nicht beeindrucken.


Angesichts eines solchen Windes, ist sich das Entenpaar nicht sicher, ob es eine gute Idee ist, baden zu gehen.

Was ist denn hier passiert? Da wollte ich unser schickes Zimmer im Haus Meeresblick fotografieren, bevor wir es "verwüstet haben" und dann liegt da mein Schal, in seiner gesamten Größe ausgebreitet auf dem Bett. Da war ich wohl so sehr mit dem Bild als Solches beschäftigt, dass ich ihn nicht gesehen habe. Dolle Geschichte!

Wie immer bei unserer Ankunft ziehen wir als Erstes die Gardine zur Seite. Es ist immer wieder ein  schönes Bild.

Die Düne liegt im Sonnenschein und wartet auf uns. Morgen werden wir nach dem Frühstück dort den ganzen Tag bis zum Dunkelwerden verbringen - ich bin schon sehr aufgeregt!

Mit unserer Ankunft ist auch die Sonne raus gekommen und der Himmel klart auf. Es ist immer noch sehr windig, aber allein durch ein bisschen Licht, sieht alles gleich viel freundlicher aus!

Gegen 17 Uhr treffen wir uns mit Bekannten im "Flamingo". Silke und Bernd sind schon ein paar Tage auf der Insel - sie fahren morgen wieder nach Hause. 

Ich esse meinen großen Thunfischsalat und bin bestimmt der glücklichste Mensch auf der Welt. Nach dem Essen ziehen wir weiter ins "Pinkus", trinken noch einen Helgoländer Eiergrog und quatschen über Gott und die Welt. Um 23:00 Uhr liegen wir in der Heia - was für ein unglaublich aufregender und schöner Tag heute. Morgen geht es auf die Düne zu den Robben - ich freue mich riesig darauf. 

Es ist natürlich gar keine Frage, dass wir die Treppe und nicht den Fahrstuhl nehmen, der das Unter - mit dem Oberland verbindet. Laut Internet sind das 184 Stufen. Selber gezählt, haben wir noch nie bis zum Ende, weil der Aufstieg alle Kraft benötigt und man zwischendurch vergisst, bei der wie vielten Treppenstufe man gerade war.

 

Bild ist aus dem Internet und zeigt nur einen kleinen Ausschnitt der Treppe

Über Bernd und Silke lernen wir das "Pinkus" kennen. Es gefällt uns gut - und da wir einen wirklich gelungenen netten Abend miteinander verbracht haben, werden wir dort ganz sicherlich häufiger unseren Eiergrog bestellen.

Auch im Flamingo sitzen wir viel - nicht nur zu unserem jetzigen Aufenthalt. Als ich das erste Mal mit Andrea auf die Insel kam, wollte sie mir zeigen, wo man die beste Pizza essen kann: Es war "die Helgoländer". Irritiert und enttäuscht musste sie zur Kenntnis nehmen, dass es diese Pizzeria nicht mehr gab. Stattdessen hatte das "Flamingo" Einzug gehalten. Das war für das Restaurant aus unserer Sicht schon mal ein ganz schlechter Start. Aus einer Not heraus, sind wir dann aber doch einmal hinein geraten. Und siehe da, wir waren recht angetan und sind seitdem regelmäßig im Flamingo. Man kann dort hervorragend essen - Salat, Eis oder auch Kuchen - alles sehr lecker und auch hier schmeckt der Eiergrog ganz  manierlich.

Der Wirt ist etwas gewöhnungsbedürftig - aber so allmählich kennt er uns und er kann sogar die Mundwinkel zu einem kleinen Lächeln verziehen.

Hier nun sind Andrea und ich im Flughafenrestaurant auf der Düne. Unsere Lieblingsgastronomie das "Dünenrestaurant" ist derzeit geschlossen und vom Wind zugeweht. Ich bin echt froh, dass es dieses Flughafenrestaurant während der Wintermonate gibt, denn drüben auf der Düne, kann man es nicht den ganzen Tag aushalten, ohne sich zwischendurch mal aufzuwärmen. Wir haben hier schon so unser Eckchen, wenn wir einkehren. Dort gibt es genügend Platz an der Seite, um unser ganzes "Gelumpe" (Fachsprache von Andrea für unsere Fotoausrüstung)  abzustellen, ohne irgendjemanden zu behindern.

Auch hier kennt man uns inzwischen.

Es gibt einem so das Gefühl von Heimat, wenn man mit der Frage  begrüßt wird, ob es sein soll, wie immer!

Auf der anderen Tischseite nehme ich immer Platz - wir sind da schon leicht eingefahren - stehen aber dazu!

Ich sehe wieder etwas wild aus oder so, als hätte ich nach dem Aufstehen vergessen, mir die Haare zu kämen.

Schuld daran ist die Mütze - ich habe sie lieben und hassen gelernt. Ohne sie wäre ich bei dem Dauerwind auf der Düne am Kopf erfroren - mit ihr, sehe ich beim Abnehmen aus, wie "Klein Lieschen". 

Das ist mir aber doch recht egal - wir haben unseren Spaß auf der Düne, mit den vielen wunderschönen Motiven und nichts anderes zählt.

Helgoland kennt aber auch Weihnachten: An der Uferpromenade

 

 

An der Uferpromenade liegen diese Bilder - sie werden von  der Rückseite her beleuchtet, sodass das Bild in der Dunkelheit richtig lebendig wirkt. Das gefällt mir gut.

Tolle Idee!

 

Andrea und ich schlendern noch ein wenig auf der Uferpromenade entlang. Man sieht rechts auf dem Rasen liegend, die Bilder, von denen ich gerade berichtet habe.

Natürlich gibt es aber auch noch ein bisschen Glitzer. Das sieht schön aus und wirkt in keiner Weise aufdringlich.

 

Leider ist das Bild etwas blass geworden, da war wohl das Objektiv nicht sauber!


Am zweiten Tag geht es nun endlich zur Düne. Wir haben mega gut, lecker und reichlich gefrühstückt und sind gestärkt für den Tag. Mit der Witte Kliff  gehts los.Wir starten am Nordstrand über den Panoramaweg und sind etwas irritiert, weil es nur in weiter Ferne mal die eine oder andere Robbe zu sehen gibt. 

Dieses Jungtier ist das Einzige, das ein wenig dichter liegt. Es kuschelt sich unterhalb der Dünenkette im Reisig, die als Sandfangzäune zum Schutz vor   allzu dollen Sandverwehungen jeden Winter am Nordstrand aufgebaut werden. 

Als wir zwischen den Dünen vom Nord- zum Südstrand wechseln, begegnen wir dieser Robbe hier. Sie ist zunächst ein wenig verunsichert, gewöhnt sich aber schnell an uns und fängt an zu entspannen

Das Jungtier ist wahrscheinlich eines der ersten Robben in diesem Winter gewesen. Es hat sein Babyfell bereits abgelegt und sieht ziemlich fertig aus.

Allerdings ist das nicht so leicht zu erkennen, da die Robben voller Sand sind und das Fell nicht wirklich zu sehen ist.

 

Kegelrobben bringen ihren Nachwuchs in der kältesten Jahreszeit von Ende November bis Anfang Januar zur Welt. Die Neugeborenen sind recht schlank und bringen etwa 10 Kilogramm auf die Waage. Solange sie ihr weißes Embryonalfell (Lanugo) tragen, können sie nicht schwimmen. Die allermeisten Tiere werden von ihren Müttern liebevoll umsorgt und 15 bis 20 Tage lang gesäugt. Am Ende der Stillzeit ist die kleine Kegelrobbe rund und dick und wird jetzt von der Mutter einfach auf dem Strand liegengelassen. Während des nun beginnenden Fellwechsels muss es von seinen Fettreserven zehren. Es kann bis zu drei Wochen dauern, bis die Robbe zum ersten Mal ins Meer robbt.


 

 

 

 

Hier auf diesem Bild erkennt man ganz wunderbar, wie das Jungtier langsam, aber sicher sein Babyfell verliert und ein erwachsendes Robbenmädchen wird.

Ob diese Robbe wohl die ganzen neugierigen Menschen auslacht. "Sie rennen auf der Düne herum und verfallen in komplette Verzückung, wenn sie uns zu Gesicht bekommen!"

Unser Dünenrestaurant ist gewissermaßen Opfer von wüsten Sandverwehungen geworden. Es wird wohl noch eine Weile brauchen, bis wir dort wieder ein leckeres Eis essen können. Ich bin gespannt, ob es dann auch wieder den Austernfischer gibt, der so nett von den Gästen gefüttert wird und ganz, wie selbstverständlich zwischen den Tischen herum spaziert. Die etwas spezielle Bedienung ist jedenfalls zumindest auf der Insel. Wir trafen sie heute  auf dem Oberland und sie grüßte sofort - sicherlich erinnerte sie sich an die "Disse", genau so wie ich. Ich musste echt lachen!

Die Aufgaben der Bullen sind überschaubar, aber anstrengend ....

Flucht ....

 

Die Robbenkinder sind echt drollig. Dieses Kind hier ist ja gewissermaßen schon fertig. Dennoch hat es den Schalk im Nacken und viel Freude an dem Stock. Es lag leider ganz doof nahe dem Fähranleger und das Licht hat für Fotos mit etwas Bewegung nicht ausgereicht, sonst hätte ich den Isowert zu hoch stellen müssen. Zu meiner Erinnerung hat es aber trotzdem hier einen Platz bekommen

An dieser Robbe kann man wunderbar erkennen, wie sie ihr Babyfell verlieren

Auch diese Robbe hat ihr Babyfell noch nicht abgelegt und kann deshalb auch noch nicht zum Jagen ins Wasser gehen. Es profitiert von den Fettreserven, die es einstmals durch die Muttermilch angelegt hat. Manchmal hat man das Gefühl, dass sie ungeduldig werden - da wird schon mal geprüft, ob sich nicht auch am Strand was Fressbares finden lässt.

Dem Robbenbullen geht es gut - auch er genießt die Sonne

Liebe ....

Als wir an unserem letzten Tag auf die Düne kommen, scheint endlich mal die Sonne. Wir wollen sie noch für ein par Fotos nutzen - insbesondere hoffe ich, dass die Robbenfamilie noch beisammen ist. Das Jungtier ist schon ganz schön rund und sicherlich wird die Mutter es nicht mehr lange säugen.  Aber heute wird die Familie hoffentlich noch da sein. Und ja, wir haben Glück, die Familie ist da. Mit ihr allerdings auch das Wasser. Mutter und Jungtier liegen im Wasser! Das schöne weiße Fell ist nass und sieht nun nicht mehr so flauschig aus. Das ist schade, führt aber dazu, dass wir uns nicht so lange dort aufhalten. Wir laufen weiter am Südstrand entlang, entdecken noch viele tolle Bilder und an der Aade spielen die Jungtiere aus den letzten Jahren völlig ausgelassen. 

 

 

Aber es wird nicht nur gespielt, getobt und Kräfte gemessen - die fleißigen Robben sind auch schon wieder dabei für die nächste Saison fleißig für Nachwuchs zu sorgen.

Willst du mit uns toben?

Gruppenbesprechung an der Aade

Dieses Bild zu veröffentlichen ist schon eine schwere Entscheidung. Aber ein bisschen Spaß muss sein und über sich selbst ein wenig lachen zu können, ist auch nicht verkehrt.

Bild und Text von Andrea: "Merkwürdige Gestalten trifft man auf der Helgoländer Düne"

Natürlich bleiben bei so einem Bild die Kommentare dazu nicht aus " Homo Sapiens Fotografucus", seltsamer Strandbewohner  - aber es gab auch Leute, die mich sofort erkannt haben. Ich frage mich, woran?

Die Geschichte von der Frau, mit der Tasse: Als wir Bernd und Silke an unserem ersten Abend zum gemeinsamen Abendessen im Flamingo trafen, war Bernd ganz erstaunt. Er fragte, ob wir auch gerade am Kringel gewesen wären. Ja, das waren wir - aber ich hatte ihn   nicht gesehen. Bernd hatte mich eigentlich auch nicht gesehen, ihm war aber die Tasse an meinem Rucksack aufgefallen. Darüber mussten wir herzhaft lachen - nicht ich falle auf, sondern meine Tasse. Da Andrea auch nicht weiter ins Gewicht gefallen war, haben wir beschlossen, dass ich nun "die Frau, mit der Tasse bin" und Andrea, "die Frau von der Frau, mit der Tasse"! Aber muss man ja auch mal festhalten, die Tasse ist echt schick und ich habe im Zimmer öfters meinen Kaffee draus getrunken

 So entspannt morgens in den Tag zu starten, ist schon allein Urlaub pur. 

Im Sommer ist die "Nervosität" etwas zu verpassen, immer um einiges höher. Das beginnt bereits mit dem Sonnenaufgang in aller Frühe. Andrea sagt immer, schlafen können wir zu Hause. Da hat sie recht und so starten wir früh am Tag, kommen zum Frühstück noch mal rein und gehen dann gewissermaßen an's Tageswerk. Jetzt im Winter, ist alles geruhsamer. Es wird erst spät hell und dafür früher dunkel - man wird zwangsläufig etwas ausgebremst. Dennoch fahre ich  recht müde nach Hause und muss schauen, dass ich ein wenig runter komme.  Ich freue mich auf die Durchsicht meiner Bilder und auf das Gestalten dieser Seite - mehr wird nicht passieren!

 

 

Und sollten wir uns vor dem Frühstück doch schon schick gemacht und ausgeh fertig sein, dann machen wir halt noch was anderes, um  die Zeit zu überbrücken. Es war ja nicht mehr viel Betrieb in unsrem Hotel und deshalb gab es erst um 8:30 Uhr Frühstück.

In der nächsten Saison - Winter 2021 - werden wir ganz sicherlich wieder zu den Robbenbabys fahren. Bis dahin, werden wir noch viele andere schöne Dinge unternehmen und Ende Mai fahren wir wieder auf die Insel. Schauen nach den Robbenkindern, nach den Basstölpeln, den Lummen und den Eisvögeln, den Lemikolen und was es sonst noch zu sehen gibt. Ich freue mich jetzt schon!  Tschüss Helgoland